Äußere Untersuchung des Auges und der Augenumgebung

 Die Augenuntersuchung beginnt mit der äußeren Untersuchung des Auges und der Augenumgebung. Dabei achten wir vor allem auf:

  • Symmetrie der Augen und der Augenumgebung (Größe, Abstand)

  • Position des Augapfels (Hervorstehen, Schielen)

  • Schwellungen, Ausfluss und Hautveränderungen in der Umgebung des Auges

  • Zeichen von Schmerzen (Zusammenkneifen der Lider)

  • Veränderungen der Hornhaut (Trübung, Verletzung)

  • Form und Farbe der Regenbogenhaut (Iris)

  • Stellung und Trübung der Linse

Außerdem können wir die Sehfähigkeit des Tieres sowie die Reflexe anhand der Drohreflexe und dem sogenannten Wattebauschtest oder der Tischkantenprobe testen.

Auch die Reflexe der Pupille, der Lider und der Hornhaut werden bei der Augenuntersuchung geprüft. Beim Kleintier (wie Hund, Katze, Kaninchen etc.) wird mit den Daumen Ober- und Unterlid auseinander gezogen. Hierbei fällt das sogenannte dritte Augenlid vor. Wir beurteilen die Farbe der Augenhaut und die Blutgefäße des Auges.

 

Innere Untersuchung des Auges und spezielle Untersuchungstechniken

Für die weitere Untersuchung des Auges – die ophthalmologische Untersuchung – benutzen wir verschiedene Medikamente und diagnostische Geräte. So stellen wir zum Beispiel die Pupille mit speziellen Augentropfen weit. Mit unterschiedlichen Techniken, wie dem Schirmer-Tränen-Test, einem Ophthalmoskop oder dem Ultraschall, können wir verschiedene Bereiche des Auges genauer untersuchen.

Bei der inneren Untersuchung des Auges achten wir vor allem auf Veränderungen an der Regenbogenhaut, der Linse, in der Augenkammer und am Augenhintergrund.

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